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T20.090 FILMKUNST - KINO AM MONTAG

Beginn Filme siehe Beschreibung
Kursgebühr Gebühr auf Anfrage
Dauer 1x

FILMKUNST - KINO AM MONTAG
Filmreihe mit Filmen aller Art, die es verdient haben, dass man sie sieht und zwar nicht nur in vereinzelten Großstadtkinos, sondern auch bei uns auf dem Land.
Freuen Sie sich auf ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Film-Programm mit außergewöhnlichen Dokus, Melodramen und Komödien, hin und wieder begleitet von kulinarischen und kulturellen Überraschungen! Trailer und Infos zu den Filmen auf www.kino-zeil.de/kunstfilm
Plätze bitte vorher reservieren, Tel. (0 95 24) 16 01.
Änderungen für Filme vorbehalten!

Paradies
Frankreich im Zweiten Weltkrieg: Die adlige Exilrussin Olga engagiert sich heimlich für die französische Widerstandsbewegung. Sie versteckt zwei jüdische Kinder und landet erst im Gefängnis, später im KZ. Inmitten dieser Hölle auf Erden trifft sie völlig unverhofft auf Helmut, der sich während eines weit zurückliegenden Sommers in sie verliebte und immer noch Gefühle für sie hegt. Er hat es zum hochrangigen SS-Offizier gebracht, ein glühender Bewunderer des Führers, und begeistert an der Verwirklichung von Hitlers Traum vom „deutschen Paradies“ mitzuwirken. Er nimmt eine jetzt verbotene, hochgradig destruktive Beziehung zu Olga wieder auf. Die Olga aber auch die Möglichkeit zur Flucht eröffnet...
2016 gefilmt u.a. im Schloss Friesenhausen und Schloss Burgpreppach. Großartige Filmkunst: Geschichte, und intellektuelle Durchdringung in einem! Bewegendes Kino!
Original dt. frz. russ. Mit dt. Untertiteln.
Mo. 21.01.19, 19.30 Uhr

In den Gängen
IN DEN GÄNGEN erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit gedeiht. Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: Die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Der Kollege Bruno nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.
Dieses warmherzige Märchen umarmt sein Publikum. Und lässt es nicht mehr los.
Mo. 28.01.19, 19.30 Uhr

An den Rändern der Welt
Eine Reise zu den letzten Indigenen dieser Erde fernab der Zivilisation, und doch betroffen von ihren Folgen. Bildgewaltig, berührend, nachdenklich. Bevor auch diese der stetigen Globalisierung weichen müssen, ist der Fotograf M. Mauthe zu ihnen gereist um die Schönheit ihrer Kulturen für uns sichtbar zu machen.
Mo. 04.02.19, 19.30 Uhr

Deine Juliet
Der Literaturverein „Guernseyer Freunde von Dichtung & Kartoffelschalenauflauf“ und dessen liebenswerte & teils exzentrische Mitglieder sind das Ziel von Juliet, die in denspäten Vierzigern über den Buchclub schreiben will. Bestes engl. Kino!
Mo. 11.02.19, 19.30 Uhr

Werk ohne Autor
Zu Zeiten der deutschen Teilung gelingt dem jungen Künstler Kurt Barnert (Tom Schilling) die Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik. Doch ein friedliches Leben will sich für ihn nicht einstellen – zu sehr plagen ihn seine Kindheits- und Jugendtraumata, die er während der Herrschaft der Nazis und der SED-Zeit erlitten hat. Doch dann lernt er die Studentin Elizabeth (Paula Beer) kennen und damit die Liebe seines Lebens, die er bald heiratet. Plötzlich gelingen ihm Bilder, mit denen er nicht nur seine eigenen Erlebnisse verarbeitet, sondern auch die einer ganzen Generation. Doch Kurts Glück wird durch das schwierige Verhältnis zu seinem undurchsichtigen Schwiegervater Professor Seeband (Sebastian Koch) überschattet. Denn dieser trägt einige Schuld an den schwerwiegenden Ereignissen in Kurts Leben...
F. Henckel v. Donnersmarck gelingt ein beeindruckender Film, dessen inspirierende Quelle u.a. das Leben des Malers Gerhard Richter ist.
Mo. 18.02.19, 19.00 Uhr (!)

Maria By Callas
„Da sind zwei Menschen in mir, Maria und die Callas ...“
Eine Künstlerin auf der Suche nach Vollkommenheit, eine globale Ikone – und zugleich eine Frau, die liebt und der ein unvergleichliches Schicksal beschieden ist: MARIA BY CALLAS erzählt dieses außergewöhnliche Leben aus der Perspektive der Ausnahme-Sopranistin des 20. Jahrhunderts. „Die Callas“ selbst zieht den Schleier von Maria, und zum Vorschein kommt eine Frau, die ebenso leidenschaftlich wie verwundbar ist. Dabei entstehen Momente intimster Annäherung an eine Legende, und ein Kosmos von Gefühlen erschließt sich hinter dieser Stimme, die in der Welt einzigartig war.
„Der akribisch recherchierte Film ist beinahe so elegant wie Maria Callas selbst“ PROGRAMMKINO.DE
„Eine berührende, zärtliche Hommage.“ EMOTION
Mo. 25.02.19, 19.30 Uhr

The Artist is Present
Marina Abramovic Performances schockieren und ihr Körper dient dabei als Werkzeug, um sich selbst & ihr Publikum an ihre physischen & psychischen Grenzen zu bringen. Im MoMA der Künstlerin gegenüber sitzend in die Augen blicken, war eine grundstürzende Erfahrung. Die Doku macht erkennbar, warum!
Mo. 04.03.19, 19.30 Uhr

Ein Viertel der Welt
Tobias Köhn war ein halbes Jahr mit seinem selbst ausgebauten Geländewagen im südlichen Afrika unterwegs. Seinen Job hingeschmissen, folgte er seinem Herzen und erkundete auf eigene Faust Wüsten und Kulturen.
Mo. 11.03.19, 19.30 Uhr

Die brillante Mademoiselle Neïla
Als der sehr renommierte Pariser Jura-Professor Pierre Mazard (Daniel Auteuil) seine algerischstämmige Studentin Neïla in deren erster Vorlesung verbal auseinander nimmt, filmen einige Studenten den Vorfall und stellen ihre Aufnahmen ins Internet. Da Mazard in seiner Standpauke nicht mit rassistischen Klischees gegeizt hat, ist der Skandal perfekt. Um einem Disziplinarverfahren zu entgehen, verdonnert ihn die Uni-Leitung, genau diese Studentin bis ins Finale eines Rhetorik-Wettbewerbs zu coachen.
Die ist alles andere als begeistert, lässt sich jedoch von Professor Mazard zu einer Zusammenarbeit überreden. Die gestaltet sich jedoch schwierig, denn Neïla ist mindestens so stur und voreingenommen wie ihr Professor...
Ein mitreißendes Duell zweier Dickköpfe, das mit Charme, Wortwitz und ganz viel Herz begeistert. Eine clever-charmante Komödie über die Kunst der Rhetorik.
Mo. 18.03.19, 19.30 Uhr

Der Hauptmann
Florian Ballhaus (53) ist Kameramann des Films und der Sohn der deutschen Kameralegende Michael Ballhaus, -und das sieht man hier! Achtung, dieser Film ist keine leichte Kost, beruht aber auf der wahren Geschichte des „Henkers vom Emsland“.
In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs findet der junge Gefreite Willi Herold auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen streift er die ranghohe Verkleidung an und die damit verbundene Rolle über. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn – froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Aus Angst enttarnt zu werden, steigert sich Herold nach und nach in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns und verfällt dem Rausch der Macht. Der Film zeigt auf erschütternde Weise, wie selbst im Chaos der allerletzten Kriegstage etablierte Befehlsketten und Machtmechanismen funktionieren, und stellt den Zuschauer vor die entscheidende Frage: Wie würde ich handeln?
Mo. 25.03.19, 19.30 Uhr

Isle of Dogs - Ataris Reise
Wes Anderson‘s neuer Film erzählt die Geschichte von Atari Kobayashi, dem 12-jährigen Pflegesohn des korrupten Bürgermeisters. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, macht sich Atari allein in einer Miniatur-Junior-Turboprop auf den Weg und fliegt nach Trash Island auf der Suche nach seinem Bodyguard-Hund „Spots“ Dort freundet er sich mit einem Rudel Mischlingshunde an und bricht mit ihrer Hilfe zu einer epischen Reise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.
„Mit einem Animationsfilm wurde die Berlinale noch nie eröffnet, diese Ehre hatte nun Wes Andersons „Isle of Dogs – Ataris Reise“, der stilistisch und qualitativ nahtlos an das Werk des genialen Regisseurs anschließt und inhaltlich genau in unsere Zeit passt: Es geht um Diskriminierung und Machtmissbrauch.“
PROGRAMMKINO.DE
Mo. 01.04.19, 19.30 Uhr

Styx
Rike bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltar antritt. Dort sticht sie alleine mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Ihr Urlaub wird abrupt beendet, als sie sich nach einem Sturm auf hoher See in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerbootes wiederfindet. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Dritte als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen zu handeln.„Styx“ nähert sich bildgewaltig dem Thema Flüchtlingskrise auf ungewöhnliche Weise. Die Begegnung mit einem untergehenden Flüchtlingsboot fordert mit moralischen Fragen heraus und beschreibt exemplarisch das Dilemma der westlichen Welt.
Mo. 08.04.19, 19.30 Uhr



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