Unsere Dozenten
Ortwein, Barbara
Die Autorin entführt ihr Publikum in die bedrückende Zeit der deutschen Besatzung in der ländlich geprägten Bretagne am Golf von Morbihan. Wie es den Städten Medebach und Locminé gelingt, Hass und tiefes Misstrauen zu überwinden, erzählt sie in einer sehr persönlichen und berührenden Geschichte. Ein Buch, das zeigt, wie Versöhnung möglich wird – und Hoffnung auf ein geeintes Europa macht. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Zeil
Die Prager Autorin Barbara Ortwein liest aus ihrem Buch über den fränkischen Auswanderer und Gründer der Stadt Spillville in Iowa/USA am Oberlauf des Mississippi vor. Sie beschreibt den Lebensweg von Joseph Spielmann, der 1801 in Dietersdorf bei Seßlach geboren, Anfang des 19. Jahrhunderts ausgewandert und im mittleren Westen der USA zu Wohlstand gekommen ist. Bis heute gilt Joseph Spielmann im Gedächtnis der Iowaner als Gründer und Förderer der Stadt sowie weiterer Siedler insbesondere aus dem Schönhengstgau/Böhmen. Frau Ortwein untermalt die Lesung durch eine Ausstellung der Schauplätze der Handlung sowie Lieder der damaligen Auswanderer.
Barbara Ortwein erzählt die Geschichte der Morgan, der Schwester von König Artus, in einer ungewohnten Weise, denn sie lässt die Handlung dieser Artus-Geschichte an ganz konkreten Orten in Cornwall und Somerset spielen. Anschließend untersucht sie in einer modernen Reiseerzählung, inwiefern die Eigentümlichkeiten der Landschaft und die lokalen, historischen und religiösen Traditionen im Südwesten Englands Einfluss auf die Darstellung der Morgan genommen haben. Dafür sucht sie zahlreiche magische Orte auf, die mit Morgans Geschichte verknüpft sind…
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Die Prager Autorin Barbara Ortwein liest aus ihrem Buch über die Reise des berühmten böhmischen Komponisten und seiner Familie von Prag über New York in die USA nach Spillville, Iowa. In Spillville, einer von tschechischen und deutschen Auswanderern geprägten Kleinstadt, verarbeitete Dvořák sein Heimweh und vollendete dort unter anderem seine berühmte 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“. Frau Ortwein untermalt die Lesung durch eine Ausstellung der Schauplätze der Handlung, deutsche, tschechische und amerikanische Folksongs sowie zwei Ausschnitte aus Dvořáks Werken.